Bilder richtig im Raum platzieren und arrangieren (I)
26. Juni 2009Räume ohne Bilder sind schwer vorstellbar - sie betonen oder korrigieren Räume und geben kahlen Wänden ein wohnliches Ambiente. Mit schönen Bildern, gut gerahmt, fühlen nicht nur wir uns wohl, sondern auch Besucher. Diese Erkenntnis wurde vielleicht schon vom Steinzeitmenschen geteilt, der sich seine Höhlenwände mit prahlerischen Jagdszenen auch zur eigenen und zur Freude seines Besuchs (und manchmal auch zu dessen Verdruss) bemalt haben könnte. Wandschmuck mit Bildern hat also eine viele Jahrtausende alte Geschichte. Seit neun Jahren ist Rahmen-Shop.de der Internetpartner für den passenden Bilderrahmen und elegantes Wanddesign und unterstützt seine Rahmen-Shopper mit der Ausstattung von Bildern und Bilderrahmen. Mit Bildern macht man im Wohndesign vieles richtig, insbesondere wenn man einige grundlegende Tips zu deren Platzierung und zum Arrangement beachtet.
Der Rahmen-Shopper’s widmet sich in drei Beiträgen dem stilsicheren Aufhängen von Bildern und
wie man mit Bildern Wände und Räume elegant gestaltet. Im ersten Beitrag wird erläutert, wie einzelne Bilder an der Wand am besten zur Geltung kommen. Im zweiten Teil wird das geschmackvolle Arrangement mit mehreren Bildern besprochen, im dritten Artikel moderne Bildaufhängungen und deren Gestaltungsmöglichkeiten.
Bilder richtig platzieren
Ihr Bild ist gerahmt, in einem hochwertigen Bilderrahmen und Sie möchten es gleich an die Wand hängen und hämmern drauf los: dies sollten Sie vermeiden, schonen Sie lieber Ihre Wand (Experimentierfreude am besten Ausleben mit Bilderschienen, dritter Teil der Serie!) und lesen Sie folgende Tips:
Bilder am besten auf Augenhöhe hängen. hier werden sie am besten gesehen. Vermeiden Sie, Bilder zu hoch zu hängen, insbesondere auch bei Querformaten. Die Augenhöhe hängt davon ab, ob das Bild eher im Sitzen, z.B. auf dem Sofa im Wohnzimmer, oder im Vorbeigehen im Flur betrachtet wird. Zu hoch aufgehangene Bilder wirken abweisend, Bilder in Augenhöhe lassen Räume wärmer wirken (siehe oben rechts: Bilder mit Nielsen Bilderrahmen auf Augenhöhe, gut ausgeleuchtet)
Wirkung von Licht und Schatten: Helle Bilder an hellere Wände, Bilder mit gedeckten Farben und Bilderrahmen an dunklere Wände oder Ecken. Direkter Lichteinfall macht helle, leuchtende Bilder weniger leuchtend und hell - nach einiger Zeit verblassen Bilder dann sogar tatsächlich. Direkter Sonnenlichteinfall auf Bilder, wie gegenüber einem Fenster, also immer vermeiden. Doch garantiert eine gute Beleuchtung der Bilder, dass sie elegant inszeniert werden. Nicht umsonst legen Galerien und Kunstausstellungen auf eine professionelle Beleuchtung grossen Wert. Im dritten Teil wird noch einmal auf die Beleuchtung zurückgekommen.
Oberflächenstruktur von Wand und Kunstwerk: Weisse Wände sind für Bilder stets ideal, aber auch farbige Wände können stimmige Akzente setzen. Jedenfalls sollte der Bildhintergrund eine gewisse Ruhe ausstrahlen. Ölgemälde, Collagen, Bilder mit Tiefenwirkung (wie Objektrahmen) und sonstige Werke mit unebener Struktur passen gut auf glatte Wandflächen und Tapeten. Glatte Bilder wie Fotografien, Poster und Kunstdrucke, Grafiken und Aquarelle und sonstige Bilder mit glatter Vorderseite passen gut auf strukturierte, rauhe und z.B. gespachtelte Wände. Oder eben auf Wände, die kontrastreich im Umfeld des Bildes sind (siehe Bild links oben: “Stellprobe: “glattes”, helles Bild an rauher, heller Wand).
Bilder und Möbel, Einrichtung: Bilder sollten mit Einrichtung und Möbeln harmonieren. Kleine Bilder zu wuchtigen Einrichtungsgegenständen passen ebenso wenig wie sehr grosse Bilder neben kleinen Möbelstücken. Farben des Motives können sich in der Einrichtung und Möbeln wiederholen (oder auch deren Komplementärfarbe). Wenn ein neutrales, grosses Passepartout zwischen Motiv und Bilderrahmen eingesetzt wird, kann ein Bildmotiv auch auf einer unruhigen, verzierten Tapete gut wirken. Gemälde auf farbigen Tapeten kommen weniger gut zur Geltung, zumal hier auch in der Regel kein Passepartout verwendet wird. Hier hilft dann ein auffälliger Bilderrahmen, etwa ein breiter Barockrahmen, der sich stark behaupten kann. Rahmenkanten sollten nach Leitlinien im Raum ausgerichtet werden, wie Fensterkanten, markante Linien, von Türen, Einbauten, Möbeln. So kann die Türoberkante etwa auch als obere Begrenzung für das gerahmte Bild verwendet werden, gleiches gilt für Fensterrahmen.
Im nächsten Teil befasst sich der Rahmen-Shoppers mit dem Arrangieren mehrerer Bilder.







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Seit neun Jahren spürt Rahmen-Shop.de mit seinen
rationell verarbeitet. Bei der Herstellung kommen fast ausschließlich natürliche Materialien wie Kreide, Beizen, Schellack und Metalle zum Zug. Bei Folienleisten wie bei manchen angebotenen Wechselrahmen bleibt nicht die Folie auf der Leiste, sondern ausschließlich die Farben, während die Folie entsorgt wird. Alle Wechselrahmen stellt
Barockrahmen sind “out”? Von wegen! Verzierte und vergoldete Bilderrahmen, die an die Barockzeit angelehnt sind, erfreuen sich wachsender Beliebtheit, auch “im modernen Wohnen”. Mit unseren Barockrahmen und Spiegelrahmen von
Viele klassische chinesische Kalligraphien und Gemälde im National Palace Museum in Taipei, Taiwan, sind mehrere Hundert Jahre alt und schauen dennoch wie neu aus. Der Grund dafür ist, neben der schonenden Lagerung, die hochentwickelte Handwerkskunst der Konservierung, die über die Jahrhunderte an den Werken, die zumeist auf hochempfindlichem Papier oder Seide zu bestaunen sind, immer wieder angewendet wurde, um sie dauerhaft zu schützen.
Die Hängerolle (siehe oben links, rechts) ist die wohl verbreitetste Art, chinesische Gemälde und Kalligraphien konservierend und ästhetisch zu umrahmen. Wie der Name schon sagt, werden diese Rollen an die Wand gehängt, um betrachtet zu werden. Wenn sich gerade keine Wand findet, kann die Rolle auch an einen Pflock oder Mast gehangen werden. Wenn Sie nicht betrachtet wird, kann man sie einfach einrollen, von unten nach oben, wo sie dann mit einer Kordel verschlossen wird. Berühmte Hängerollen stammen bereits aus dem 11. Jahrhundert und stellen buddhistische oder Szenen des kulturellen Lebens - z.B. eine Teeprobe - dar. Verschiedene Arten der Einfassung finden Anwendung, bei kleineren Rollen wird gerne die “Dreifarben-Passepartouierung” angewandt, um die ästhetische Qualität zu erhöhen. Manchmal befindet sich dann oberhalb oder unterhalb des Kunstwerks ein oder mehrere zusätzliche Papiere, um Raum für Inskriptionen zu schaffen.
aufgerollt wird. Manche dieser Handrollen sind kurz, während andere mehr als zwölf Meter lang sein können. Verschiedene Montagebestandteile am Anfang, am Ende, sowie oben und unten machen die Bearbeitung kompliziert, weshalb heutzutage relativ wenige Künstler und Kalligraphen auf dieses Format zurückgreifen. Drei verschiedene Montageoptionen können nach ihren Stärken unterschieden werden. Eine Handrolle wird vom Ende her, nicht zu eng, eingerollt, und kann dann auf einen Tisch auf das hölzerne Ende aufrecht gestellt werden, nachdem es verschlossen wurde. Gewöhnlich werden die Enden mit Seide umrahmt, um die Rollen vor Abnutzung zu schützen (siehe Montage im Detail oben).
Verbreitet sind auch
schlicht die Funktion, sich abkühlen zu können. Aber da es ja für hochwohlgeborene chinesische Kreise etwas Besonderes sein musste, wurden Fächer alsbald zu wahren Kunstwerken. Die meisten noch heute erhaltenen Fächer (im Gegensatz zu den anderen Arten wurden sie in ihrer ursprünglichen Bestand erhalten) sind aus den späteren Ming- und Qing-Dynastien, da Fächer aus früheren Dynastien in Alben “umkonserviert” wurden.
Viele Jahrhunderte, bevor in Europa das Passepartout erfunden wurde, hat sich in China schon eine hochentwickelte Handwerkskunst der konservierenden und ästhetischen Einfassung von Kalligraphien und Gemälden entwickelt, die hier im “Rahmen-Shopper’s in einer dreiteiligen Serie vorgestellt wird.
Das einzigartige chinesische Handwerk hat verschiedene Namen im Chinesischen (Im Englischen würde man “Mounting”, “Backing” sagen) und es beinhaltet die Papierrückwand sowie oft Seidenumrahmungen und weitere Teile und Accessoires. Ein nicht montiertes Gemälde oder eine Kalligraphie ist wesentlich schwieriger über die Zeit zu erhalten. Bereits in der Ming-Dynastie hat Chou Chia-chou (1582- ca. 1661) im “Book of Mounting” geschrieben: “A mounter is in charge of a painting or calligraphy´s fate” sowie “one cannot overlook paying attention to the mountings of treasured painting and calligraphy” (The Art of Mounting 2008: 11). Mit umfassenden Erklärungen gibt Chou einen detailreichen Einblick, wie antike Bilder zu reinigen sind, wie man alte Einfassungen entfernt, die Restaurierung durchführt, und wie man Bilder schließlich neu montiert. Das Papier und die Seide hatten in jeder Periode bestimmte Eigenschaften, und nachdem die Montierung der manchmal über 1000 jahre alten Bilder über die Jahrhunderte oft gewechselt wurden, ist es oft nicht mehr möglich zu bestimmen, wie die Originalerscheinung einst war. Neben Rollbildern (zum Aufhängen oder als Handrolle) wurden auch Fächer und Papierblätter (siehe Bild oben) montiert. Diese vier Kategorien der Einfassung werden im nächsten Teil vorgestellt.
Holz-Wechselrahmen aus Rothenburg ob der Tauber. Rahmen werden hier von der rohen Holzleiste angefertigt. Viele Bilderrahmen werden noch von Hand mit Schlagmetall vergoldet oder versilbert und aufwendig oberflächenbearbeitet - eine Seltenheit in Deutschland.
Rahmen-Shop.de hat seine farbigen Unikatrahmen überarbeitet und 200 gerahmte Kunstdrucke mit handbemalten Bilderrahmen als Ergänzung zum bisherigen Sortiment aufgenommen.
schnell nach Vorlieben ausgesucht werden kann.
Insgesamt 200 dieser handbemalten Bilder wurden neu aufgenommen. Wer kräftige Farben und ausdrucksstarke Bilder mag, und in seinen vier Wänden etwas Abwechslung und einen modischen Hingucker haben möchte, der liegt hier ebenfalls richtig. Die Rahmen sind schwungvoll aus stabilen, hochwertigen MDF-Platten gefertigt und geben den Motiven zusätzliche Dynamik.