Stilvolle Altmeistergemälde-Ausstellung in Paris
Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) berichtet jüngst von einer Messe für Altmeistergemälde in Paris, nämlich der Paris Tableau. Schon die Vernissage wäre ein Verkaufserfolg gewesen. Die Ausstellung findet in der ehemaligen Pariser Börse statt, wo 21 Galeristen aus sieben Ländern in geschmackvollen Kojen Gemälde alter Meister präsentieren. Dominant sind Werke flämischer und holländischer Malerei, während französische Bilder weniger gut vertreten sind, als erwartert wurde. Neben den Galeristen sind auch zwei Bilderrahmen-Spezialisten vertreten, was zeigt, welch Stellenwert Bilderrahmen bei alten Gemälden haben. Besonders beliebt bei jüngeren Käufern sollen derzeit religiöse Sujets sein. Bilder von Heiligen sind für bis zu 500 000€ veranschlagt – wer hat´s, dem dürfte auch Wert auf eine hochwertige Einrahmung mit einem einzigartigen Bilderrahmen Wert legen!
Albrecht Dürer war der erste deutsche Künstler, der schon zu Lebzeiten europaweites Ansehen genoss. Im Germanischen Nationalmuseum zu Nürnberg endet in diesen Tagen eine Ausstellung, die sich mit den frühen Jahren des Künstlers Albrecht Dürer befasst. Wie konnte Albrecht Dürer so berühmt werden, was zeichnet seine Kunst aus, in welchem Umfeld, zunächst in Nürnberg, und dann in Europa, konnte er mit seiner Kunst so reüssieren?
Die Fiera FrameArt Expo Europa findet an diesem Wochenende in Rom statt. Sie ist die zu dieser Jahreszeit weltweit größte Messe für Maschinen zur Bilderleisten- und Rahmenherstellung, für Bilderleistenhersteller, für Kunstdruckeverleger und alle die mit der Herstellung von Produkten der Bildeinrahmung zu tun haben. Die Messe möchte Europa als Produktionsstandort der Bilderrahmen-Branche in den Vordergrund rücken, wo noch immer die mit Abstand größte Dichte an Qualitätsherstellern zuhause ist.
Eines der bekanntesten Gemälde überhaupt wird demnächst bei Sotheby´s versteigert. Es handelt sich dabei um eine der vier Versionen von Munchs „Der Schrei“. Das expressionistische Gemälde, welches sich vor allem durch die Farbgebung von den anderen Versionen unterscheidet, befindet sich derzeit noch im Besitz eines Norwegers, dessen Vater mit Edvard Munch befreundet war.