“Halt und Zierde: Das Bild und sein Rahmen” im Liechtenstein Museum
Donnerstag, 13. August 2009Die Zeiten, in denen Museen für ihre Meisterwerke den Bilderrahmen keine besondere Bedeutung beimaßen, sind lange vorbei. Während in den 1950er und 1960er Jahren bedeutende Galerien (und in deren Gefolge viele kleinere Museen) auf Bilderrahmen verzichteten und Bilder nur auf Keilrahmen präsentierten, so kann heute, wie im Liechtenstein Museum in Wien, die Bedeutung des Bilderrahmens in Museen für die Werke gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Museen nehmen heute viel Geld in die Hand, um Bilderrahmen aus der Originalzeit der Werke zu beschaffen oder zu restaurieren. Eine Sonderausstellung widmet sich nun der Bedeutung des Bilderrahmens. (weiterlesen…)




Wenngleich es kein “Gesetz” gibt, wie mehrere Bilder am besten an einer Wand arrangiert werden: mit den Tips, die in den letzten beiden Beiträgen vorgestellt worden, macht man jedenfalls nichts falsch. Im heutigen Beitrag geht es um die praktische Bildaufhängung durch Galerieschienen, die das Experimentieren mit verschiedenen Bilder-Arrangements spielend einfach gestalten und die Kreativität anregen. Es ist nicht mehr notwendig, umfassende Planungen zu machen, wo Bilder wie am besten hängen – stattdessen einfach ausprobieren! Und das, ohne mit neuen Nägeln und Bohrlöchern die Wände nach und nach zum Einsturz zu bringen, leicht übertrieben formuliert.
Im letzten Teil zum obigen Thema wurden im
Viele klassische chinesische Kalligraphien und Gemälde im National Palace Museum in Taipei, Taiwan, sind mehrere Hundert Jahre alt und schauen dennoch wie neu aus. Der Grund dafür ist, neben der schonenden Lagerung, die hochentwickelte Handwerkskunst der Konservierung, die über die Jahrhunderte an den Werken, die zumeist auf hochempfindlichem Papier oder Seide zu bestaunen sind, immer wieder angewendet wurde, um sie dauerhaft zu schützen.
Viele Jahrhunderte, bevor in Europa das Passepartout erfunden wurde, hat sich in China schon eine hochentwickelte Handwerkskunst der konservierenden und ästhetischen Einfassung von Kalligraphien und Gemälden entwickelt, die hier im “Rahmen-Shopper’s in einer dreiteiligen Serie vorgestellt wird. 