Archiv für die Kategorie „Kultur und Rahmen“

Als Bilder die Rahmen verließen: “Aufbruch. Malerei und realer Raum”

Mittwoch, 17. August 2011

Bilderrahmen grenzen Bilder von ihrer direkten Umgebung ab, um sie zu akzentuieren. Das ist meistens so gewollt, denn Bilderrahmen unterstützen das Bild in seiner Wirkung – doch das war nicht immer so. In den 1950er und 1960er Jahren haben viele Galerien und Museen auf Bilderrahmen verzichtet, ausgehend unter anderem von den Uffizien in Florenz, und haben bei der Ausstellung von Bildern und Altarbildern diese lediglich auf Keilrahmen gespannt. Dieser Irrweg wurde jedoch bald wieder zurückgenommen, und selbstverständlich werden heute Bilder in Museen und Galerien wieder mit Bilderrahmen ausgestellt. (weiterlesen…)

Geschichtliches zu amerikanischen Bilderrahmen

Sonntag, 19. Juni 2011

Die ersten amerikanischen Bilderrahmen waren bekannt als Empire Stilrahmen, die sehr nüchtern and sparsam sind. Sie sind vergleichbar mit den einfachen Einwölbungen, die man an Wänden kolonialer Architektur vorfindet. (weiterlesen…)

Staatliches Museum in der Türkei unbemerkt geplündert

Dienstag, 13. April 2010

1100-49-21_bigPressemeldungen berichteten jüngst über einen spektakulären Fall von Kunstraub in der türkischen Hauptstadt Ankara. Dort wurden hunderte Bilder aus dem Gemälde- und Skulpturenmuseum heimlich durch Fälschungen ersetzt. Es wird mit einem Schaden von rund 50 Millionen Euro gerechnet. Auch Ministerien sollen sich bedient haben. Bilderrahmen wurden aber zum Teil zurueckgelassen, was sicherlich fuer Trost sorgen duerfte.

Acanthus oder Getreide: Was Sie über Bilderrahmen bestimmt noch nicht wussten!

Sonntag, 25. Oktober 2009
Barockrahmen AcanthusDer Bilderrahmen Blog “Rahmen-Shopper´s” hat sich schon in verschiedenen Beiträgen mit Modeerscheinungen bei Bilderrahmen und wirtschaftlichen, historischen oder politischen Ursachen für Bilderrahmen-Trends befasst. Heute ein kleiner Vergleich zwischen amerikanischen und europäischen Designs. (weiterlesen…)

Bilderrahmen-Symbolik im Theater

Sonntag, 30. August 2009

Für Theater-Bühnenbilder werden oft Bilderrahmen verwendet, die wohl zumeist aus dem Magazin hervorgekramt werden. Deren Einsatz ist nichts Ungewöhnliches, wenn sie nur die Funktion haben, neben Lampen, Möbelstücken oder Vorhängen einen Raum anzudeuten, indem sich die Schauspieler bewegen. Doch manchmal haben Bilderrahmen in Theateraufführungen auch eine symbolische, fast mysthische Funktion und fungieren als wichtige Metaphern. (weiterlesen…)

“Halt und Zierde: Das Bild und sein Rahmen” im Liechtenstein Museum

Donnerstag, 13. August 2009

Die Zeiten, in denen Museen für ihre Meisterwerke den Bilderrahmen keine besondere Bedeutung beimaßen, sind lange vorbei. Während in den 1950er und 1960er Jahren bedeutende Galerien (und in deren Gefolge viele kleinere Museen) auf Bilderrahmen verzichteten und Bilder nur auf Keilrahmen präsentierten, so kann heute, wie im Liechtenstein Museum in Wien, die Bedeutung des Bilderrahmens in Museen für die Werke gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Museen nehmen heute viel Geld in die Hand, um Bilderrahmen aus der Originalzeit der Werke zu beschaffen oder zu restaurieren. Eine Sonderausstellung widmet sich nun der Bedeutung des Bilderrahmens. (weiterlesen…)


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