10 Tipps zur Farbenwahl bei Bilderrahmen & Passepartouts

Die Farbenwahl bei Bilderrahmen und Passepartout ist eine knifflige Frage bei der Einrahmung. Eine Welt ohne Farben ist kaum vorstellbar. Nachdem wird uns unlängst mit der Auswahl von Bilder und Rahmen befasst haben, beschäftigen wir uns heute konkret mit der Auswahl von Farben bei Passepartout und Rahmen. Stellen Sie sich einmal vor, alles wäre grau in grau. Die Welt wäre ganz schön trist. Mit Farben kommt Leben ins Spiel, also Freude und Gefallen an der Umgebung, der Natur oder auch dem bunten Stadttrubel. Die  Farbenwahl bei Kleidung, Wohnungseinrichtigungen, Autos, Blumen usw. lässt Menschen viel Raum für Kreativität und Platz sich auszudrücken. Auch bei der Wahl von Bilderrahmen und Passepartouts für Kunst spielt die Farbenwahl bei Bilderrahmen und Passepartout eine ganz zentrale Rolle. Alle erdenklichen Farben gibt es auch auf Bilderrahmen. Anhand eines Bilderbeispiels (Mönche in Angkor) erklären wir anschaulich Möglichkeiten, die zu Erfolg führen, und solche, die man vielleicht besser lässt. Letztlich ist es natürlich auch eine Frage des persönlichen Geschmacks. Farben können Bilder und Kunst aufwerten und ins rechte Lick rücken, sie können Bilder aber auch zerstören.

Bild 1

Bild 1

In Bild 1 wurde eine Einrahmung gewählt, die Farben aus dem Bild aufnimmt. Intuitiv greifen Einrahmungskunden oft zu Rahmen, die die wichtigste Farbe im Bild aufnehmen. Prinzipiell ist dagegen nichts zu sagen, man kann es aber auch übertreiben. Die Mönchskutten in knalligem Orange und leuchtendem Terrakotta-Rot harmonieren gut mit dem Bilderrahmen. Allerdings lenkt der Rahmen auch ab vom Bild, man tut dem Motiv keinen Gefallen. Das Doppelpassepartouts ist in farblich zum Orange und zum Hintergrundwald passendem Grün mit einem Terrakottarotem Innenpassepartout montiert. Allerdings wirkt die Einrahmung insgesamt farblich zu überladen und wirkt nicht in Harmonie mit den Mönchen.

Bild 2

Bild 2

Bild 2 ist schon gelungener. Ein weißes Passepartout und ein hellgrünes Innenpassepartout mit einem braunen schattierten Rahmen. Das Innenpassepartout nimmt dezent Farben aus dem Bildhintergrund auf, und das Braun des Rahmens passt sehr gut zu den Mönchen, ohne des es den Blick weg vom Bild lenkt. Eine gelungene Einrahmung, bei der man das Innenpassepartout aber auch weglassen kann.

Bild 3

Bild 3

Das Einrahmungsbeispiel Bild 3 macht nicht den Fehler dass es das kräftige Orange der Kutten aufnimmt. Hingegen wurde ein dezentes Rot-Orange gewählt, das farbliche Akzente setzt, aber keinesfalls vom Bild ablenkt. Auch das schwarze Passepartout lässt die Farben noch kräftiger wirken, der Blick wird automatisch auf das Bld gerichtet. Wir sehen ein einfaches Passepartout mit einem einfachen, farbigen Rahmen, das dem Bild vollkommen genügt.

Bild 4

Bild 4

Bild 4 stellt ein weiteres gelungenes Beispiel einer Einrahmung dar. Gewöhnlich sollte man aufpassen, ob man eine Sekundärfarbe des Motivs als Rahmenfarbe aufnimmt. Dann nämlich, wenn die Rahmenfarbe und die Sekundärfarben das Bild dominieren würden, und sozusagen von der Farbe im Bildzentrum ablenken. Dies ist hier jedoch nicht der Fall, da es sich um einen dezenten Grünton handelt, der dem Orange keine Konkurrenz macht, sondern im Gegenteil sogar untertützt. In diesem Falle bietet sich dann auch ein weißes Passepartout an, um es eben mit Farben auch nicht zu übertreiben, sondern eine Balance zu halten.

Unsere 10 Rahmen-Shopper´s Tipps zur Farbenwahl bei Bilderrahmen und Passepartout

  1. Welche Farben, welche Motive bestimmten ein Bild? Suchen Sie sich entprechend Rahmen und Passepartouts aus, die das Zentrum nicht schwächen, sondern stärken.
  2. Bei Doppelpassepartout oder sogar Dreifachpassepartout muss nicht jedes Passepatout eine andere Farbe haben. Auch gleiche Farben wirken.
  3. Manche Farben lassen sich gut als Akzent nutzen, sollten aber nicht primär den Rahmen oder das Passepartout bestimmen. Zum Beispiel kann eine schmale Kante des Rahmens in der gewünschten Hauptfarbe sein, oder das schmale innere Passepartout eines Doppelpassepartouts nimmt eine Farbe des Bildes auf.
  4. Vermeiden Sie Rahmenfarben die so stark sind, dass der Blick weg vom Bild gelenkt wird.
  5. Nur weil eine Farbe im Bild auftaucht, muss das noch nicht heißen, dass man diese Farbe auch im Rahmen oder beim Passepartout verwenden soll.
  6. Wenn Sie Farben wählen, gehen Sie sicher das die Tönung passt oder abgeschwächt zu den zentralen Bildfarben erscheint.
  7. Weniger von der richtigen Farbe kann mehr sein, und das Bild stärken.
  8. Stärken Sie die Wirkung des Bildes indem Sie darauf Rücksicht nehmen, ob es eher kühl oder warm wirkt. Wenn sich die Wirkung des Bildes in der Balance hält, versuchen Sie zu erahnen, was der Künstler oder Fotograf im Sinn gehabt hat und stärken die Wirkung.
  9. Besser als genau dieselbe leuchtende Farbe eines Bildes aufzunehmen kann es sein, eine gedämpfte, schattierte Variante zu wählen.
  10. Bedenken Sie das der Schrägschnitt und der gewöhnliche weiße Kern ein Designelement der Einrahmung ist. Bei farbigen Passepartout kommt dieser ebenfalls stärker zur Geltung.

Bei Rahmen-Shop.de finden Sie bestimmt alles, was Sie für Ihr Bild brauchen. Wir unterstützen Sie gerne bei der richtigen Farbenwahl bei Bilderrahmen. Wenn Sie Fragen und Anregungen zu diesem Artikel haben, dann nutzen Sie gerne unsere Kommentarfunktion.


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